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Für SteuerberaterInnen ist es in Bezug auf KI besonders wichtig, aus Fehlern zu lernen

Titelbild

Fehler im Umgang mit KI sind unvermeidlich – aber wer sie reflektiert und daraus lernt, macht die eigene Kanzlei robuster, effizienter und zukunftssicherer.

Zitat von Sepp Hochreiter

"Das Aufkommen des Deep Learning hat dazu geführt, dass neuronale Netze in den letzten Jahrzehnten immer leistungsfähiger, vielseitiger und in vielen Bereichen unverzichtbarer wurden“. 

Wenn Fehler eigentlich Lernerfahrungen sind

Wir bewerten KI-Ergebnisse anhand von Maßstäben wie „richtig“ oder „falsch“. Wenn eine KI z. B. eine mathematische Aufgabe nicht korrekt löst oder eine falsche Behauptung aufstellt, nennen wir das einen Fehler.

Eine KI arbeitet nicht wie ein Mensch mit Wissen, sondern mit Wahrscheinlichkeiten. Sie „lernt“ Muster aus riesigen Datenmengen. Wenn sie etwas „Falsches“ ausgibt, ist das im Grunde kein Versagen im menschlichen Sinne, sondern eher eine Folge davon, dass das Modell bestimmte Muster so verallgemeinert, dass sie in einem konkreten Fall nicht passen.

Man könnte sagen, dass diese „Fehler“ Teil eines neuen Lernens sind. KI-Systeme erkunden gewissermaßen Möglichkeitsräume, ohne sicher zu wissen, was „wahr“ ist. Das unterscheidet sie von menschlicher Erfahrung, bei der wir Wahrheit, Kontext und Intention stärker einordnen können.

Das Buch

Hochreiter, Sepp, Was kann Künstliche Intelligenz? - Wird sie Wohlstand für alle schaffen, Krebs heilen und das Klimaproblem lösen?, ecoWing Verlag bei Benevento Publishing Salzburg-Wien, Wals bei Salzburg 2025.

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