Neuronale Netze sind das Herzstück moderner KI-Systeme
- 8. August 2025
- Wolfgang Steinmaurer
- Neue Gedanken
Mitte der 1980er-Jahre gab es in der KI-Forschung zwei Welten: Die klassische symbolische KI und das neue unerschlossene Feld der neuronalen Netze (subsymbolischen KI).
Zitat von Sepp Hochreiter
"Was mich besonders interessierte, war die Fähigkeit neuronaler Netze, aus Beispielen zu lernen“.
Eine neue Art zu denken
Expertensysteme, die mit Symbolischem gefüttert wurden, lieferten in spezialisierten Bereichen, wie z.B. der Medizin, beeindruckende Ergebnisse. Die symbolische KI stieß allerdings an ihre Grenzen, weil sie stark von vorab definierten Regeln abhängig war und deshalb nicht gut mit unstrukturierten oder unvollständigen Informationen umgehen konnte. Die heutige KI-Forschung geht in die Richtung subsymbolischer Ansätze (neuronale Netze).
Wenn im Zusammenhang mit lernenden Netzen (wie z. B. künstlichen neuronalen Netzen) von einer „neuen Art zu denken“ gesprochen wird, ist damit gemeint, dass sich die Art und Weise, wie Probleme gelöst und Informationen verarbeitet werden, grundlegend von traditionellen, regelbasierten Methoden unterscheidet.
Das Buch
Hochreiter, Sepp, Was kann Künstliche Intelligenz? - Wird sie Wohlstand für alle schaffen, Krebs heilen und das Klimaproblem lösen?, ecoWing Verlag bei Benevento Publishing Salzburg-Wien, Wals bei Salzburg 2025.
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